ÍslenskaenEnglish

Aðilar að Skemmunni

Leit eftir:


LokaverkefniHáskóli Íslands>Hugvísindasvið>B.A. verkefni>

Vinsamlegast notið þetta auðkenni þegar þið vitnið til verksins eða tengið í það: http://hdl.handle.net/1946/2294

Titill

Verliererinnen oder Gewinnerinnen der Wende: Die Stellung der Frau in Ost-Deutschland vor und nach der Wende, mit besonderer Betonung von Gleichberechtigung, Familien- und Arbeitsverhältnissen

Útdráttur

In dieser Arbeit beschäftige ich mich mit der Stellung der Frau im östlichen Teil Deutschlands um herauszuarbeiten, inwiefen sich ihre Lage nach der Wiedervereinigung Deutschlands geändert hat. Dabei ist für mich ihre Gleichstellung, Berufstätigkeit und Familienleben von besonderer Bedeutung. Das Leben der ost-deutschen Frauen war durch die Vereinbarung von Familien- und Erwerbsleben geprägt. Die Eingliederung der Frau in die Erwerbsarbeit war ein wichtiges Merkmal der Frauenpolitik der DDR und es wurde zu verschiedenen sozial- und bildungspolitischen Maβnahmen ergriffen, um die Frau in die Arbeitswelt zu integrieren. In den 60er Jahren gab es verschiedene Qualifizierungsprogramme für Frauen, die diesem Zweck dienten. Der Aufbau von Kinderbetreuungs- und Dienstleistungseinrichtungen und verschiedene andere Sozialmaβnahmen sollten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Sie sollten auch dazu dienen, den sinkenden Geburtenraten entgegenzuwirken. Als Folge der Frauenpolitik der DDR hatte die weibliche Erwerbsquote bei dem Fall der Mauer 91.2% erreicht. Die Gleichberechtigung der Frau in allen gesellschaftlichen Bereichen war ein offizielles Ziel der DDR-Führung und es wurde in dieser Hinsicht mehr erreicht als in vielen Weststaaten. Die Gleichstellung der Frau wurde trotzdem weder im Berufsleben noch im Familienleben ganz verwirklicht und die Gleichstellungspolitik der DDR hat vor allem wirtschaftliche und sozialpolitische Gründe gehabt. In der vorliegenden Arbeit werde ich deutlich machen, wie die Wende auf das Leben der Ost-Frauen ausgewirkt hat und in welcher Hinsicht sich ihr Leben nach der Vereinigung veränderte. Die Frauen haben die meisten von ihren früher erworbenen Rechten verloren und ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Stellung wurde schlechter als früher. Durch die Angleichung an den bundesweiten Arbeitsmarkt wurden sie von Arbeitslosigkeit stark getroffen. Staatliche Unterstützung und Privilegien, die es für die Familien in der DDR gegeben hatte, standen nicht mehr zu Verfügung. Die Frauen in den neuen Bundesländern mussten sich dem west-deutschen Leitbild anpassen. Es wurde schwieriger das Familienleben mit dem Berufsleben zu vereinbaren, die Geburtenrate sank und die Abwanderung von Frauen wurde ein ernsthaftes Problem.

Birting
29.4.2009


Skrár
NafnRaðanlegtStærðRaðanlegtAðgangurRaðanlegtLýsingRaðanlegtSkráartegund
BA_lokautgafa_fixed.pdf243KBOpinn Meginmál PDF Skoða/Opna
Forsida_fixed.pdf32,5KBOpinn Forsíða PDF Skoða/Opna